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  1. <?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
  2. <html>
  3. <head>
  4. <title>
  5. FSFE - DRM.info -
  6. Was Sie über Digitales Restriktionsmanagement wissen sollten
  7. </title>
  8. </head>
  9. <body>
  10. <p id="category"><a href="/work.html">Unsere Arbeit</a></p>
  11. <h1>Digitales Restriktionsmanagement</h1>
  12. <div id="introduction">
  13. <div class="image">
  14. <a href="http://drm.info"><img src="logo.png" border="0" alt="DRM.info -- Què hauríeu de saber sobre la Gestió de Restriccions Digitals" /></a>
  15. </div>
  16. <p style="indent">
  17. <b>Disney </b>: <q>Wenn die Menschen über DRM Bescheid wissen, haben wir
  18. schon verloren!</q> <br />
  19. <b>FSFE </b>: <q>DRM.info beendet das Schweigen über DRM!</q>
  20. </p>
  21. <p>
  22. <a href="/documents/freesoftware.html">Freie Software</a> ist Software,
  23. welche dem Anwender die Kontrolle über seinen Computer und seine Geräte
  24. gibt. Im Gegensatz dazu ist Digitales Restriktionsmanagement eine
  25. Technologie für die Kontrolle des Anwenders durch Dritte, die Daten wie
  26. Texte, Ton- und Videoaufnahmen bereitstellen. Die FSFE ist der Meinung,
  27. dass diese zwei Ziele miteinander unvereinbar sind.
  28. </p>
  29. </div>
  30. <p>
  31. Aber nicht nur die FSFE sieht Probleme mit DRM. So stellt die
  32. Gesellschaft für Informatik in einem Bericht fest: <a
  33. href="http://www.gi-ev.de/fileadmin/redaktion/Download/GI-Position_Urheberrecht2006.pdf">"Sollte sich DRM am
  34. Markt durchsetzen, verliert der Anwender die Kontrolle über seinen
  35. Computer"</a>. Symantec teilt diese Einschätzung: <a
  36. href="http://www.symantec.com/enterprise/security_response/weblog/2006/08/assessment_of_vista_kernel_mod.html">"Daraus folgt, dass
  37. Kunden auf der ganzen Welt die Möglichkeit verlieren, sich die
  38. Sicherheitslösung für ihr Betriebssystem selbst auszusuchen, stattdessen
  39. sind sie dazu gezwungen, die Lösungen einzusetzen, die von Microsoft
  40. angeboten oder erlaubt werden" </a>.
  41. </p>
  42. <p>
  43. Dies bedeutet für Verlage, Fernsehanstalten, Regierungen und ihre
  44. Verwaltung, Banken, Unternehmen und Privatpersonen nicht nur den Verlust
  45. der Kontrolle über ihre Grafikkarten, Computerbildschirme und
  46. Festplatten, sondern auch über ihre Mobiltelefone, Digitalkameras und
  47. jedes andere digitale Gerät, das sie besitzen.
  48. </p>
  49. <p>
  50. Aber obwohl die FSFE davon überzeugt ist, dass es keinen legitimen Fall
  51. gibt, in dem eine Gesellschaft, die auf Freiheit und Demokratie aufbaut,
  52. es als gerechtfertigt ansehen würde, dass der privaten Gebrauch eigener
  53. Computer und Geräte durch Dritte kontrolliert wird, müssen wir erkennen,
  54. dass weitreichende und weltweite Vorsorgen getroffen wurden, um genau
  55. dieses zu ermöglichen und durchzusetzen.
  56. </p>
  57. <p>
  58. Wir halten es daher für notwendig, internationale Abkommen und nationale
  59. Gesetze wie TRIPS, DMCA, EUCD und andere zu überprüfen und werden dies in
  60. den entsprechenden Foren versuchen, auch wenn es eine schwere Aufgabe ist
  61. und wahrscheinlich keine schnellen Erfolge erzielt werden.
  62. </p>
  63. <p>
  64. Mit dem Wissen um den langwierigen Prozess und unter der Annahme, dass
  65. DRM-Technologie nicht einfach so über Nacht verschwinden wird, haben wir
  66. folgende konkreten kurz- bis mittelfristigen Ziele:
  67. </p>
  68. <dl>
  69. <dt>DRM-Warnhinweise auf Geräten und Produkten </dt>
  70. <dd>Die Kunden sollte eine faire Möglichkeit haben, nicht zufällig Geräte
  71. zu kaufen, welche sie durch Dritte bevormunden. Damit jeder diese
  72. Entscheidung für sich selbst treffen kann, sollte man mit den nötigen
  73. Informationen während des Kaufs versorgt werden.
  74. </dd>
  75. <dt>Umgehung von DRM für den rechtmäßigen Gebrauch erlauben </dt>
  76. <dd>Rechtmäßiger Gebrauch des eigenen Computers und der eigenen Geräte
  77. sollte niemals illegal werden. Aber genau das ist es was die
  78. "Umgehungsverbot"-Vorschriften einiger Gesetze machen: Handlungen,
  79. die gesetzlich erlaubt sind, werden illegal, nicht wegen der Handlung
  80. an sich, sondern wegen der hierfür notwendigen Umgehung von
  81. DRM-Maßnahmen, um sein Recht auszuüben.
  82. </dd>
  83. <dt>Öffentliche Angebote für die Öffentlichkeit </dt>
  84. <dd>Öffentliche Angebote sollten für alle Bürger zugänglich sein, das
  85. beinhaltet auch Bürger, die
  86. <a href="/documents/freesoftware.html">Freie Software</a> einsetzen.
  87. Deshalb sollte der Zugang zu öffentlichen Angeboten und Informationen
  88. auch immer mit Freier Software gewährleistet werden.
  89. </dd>
  90. <dt>Kein DRM im politischen Bereich </dt>
  91. <dd> Regierungen müssen die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten,
  92. Vorgänge und Entscheidungen haben. Anwender von DRM-Software,
  93. Regierungen eingeschlossen, haben niemals die volle Kontrolle über
  94. ihre eigenen Computer. Deshalb haben DRM Systeme keinen Platz in der
  95. Politik.
  96. </dd>
  97. </dl>
  98. <h2>DRM.info</h2>
  99. <p>
  100. Um diese Themen anzusprechen und sie ins öffentliche Bewusstsein zu
  101. rücken, wurde <a href="http://drm.info">DRM.info</a> von der FSFE
  102. gestartet, eine gemeinschaftliche Informationsplatform, die von vielen
  103. verschiedenen Organisationen unterstützt wird, u.a aus den Bereichen
  104. Digitale Rechte, Bibliotheken, Kulturschaffende und Verbraucherschutz.
  105. </p>
  106. <p>
  107. Besuchen Sie noch heute <a href="http://drm.info">DRM.info</a> und
  108. verweisen Sie andere auf diese Seite. Helfen Sie uns, diese Informationen
  109. zu verbreiten.
  110. </p>
  111. <h2>DRM.info unterstützen</h2>
  112. <p>
  113. Das Portal <a href="http://drm.info">DRM.info</a> wird von der Free
  114. Software Foundation Europe (FSFE) unterhalten, die sich hauptsächlich
  115. durch <a href="/contribute/donate.html">Spenden</a> und über das <a
  116. href="http://fellowship.fsfe.org/join" target="_blank">Fellowship-Programm</a>
  117. finanziert. Außerdem können Sie sich auch als Freiwilliger <a
  118. href="/contribute/contribute.html">einbringen</a>.
  119. </p>
  120. </body>
  121. <timestamp>$Date$ $Author$</timestamp>
  122. </html>
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