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  2. <html newsdate="2009-12-16">
  3. <head>
  4. <title>FSFE: Einigung zwischen EU-Kommission und Microsoft im Browser-Verfahren</title>
  5. </head>
  6. <body>
  7. <h1>FSFE begrüßt mehr Wahlfreiheit für Nutzer; Freie Software von
  8. Interoperabilität ausgeschlossen</h1>
  9. <p newsteaser="yes">Die Free Software Foundation Europe (FSFE) gratuliert der Europäischen
  10. Kommission dazu, daß sie Microsoft dazu gebracht hat, Computer-Nutzern
  11. mehr Wahlfreiheit bei Web-Browsern einzuräumen. "Der Auswahlbildschirm
  12. wird den Menschen bewußt machen, daß sie selbst die Wahl haben," sagt
  13. Karsten Gerloff, FSFEs Präsident. "Wir freuen uns, daß FSFE der
  14. Kommission helfen konnte, Microsofts Desktop-Monopol Grenzen zu
  15. setzen."</p>
  16. <p>
  17. Die Europäische Kommission hat heute verkündet, daß sie im
  18. Wettbewerbsverfahren mit Microsoft bezüglich Web-Browsern zu einer
  19. Übereinkunft gelangt ist. FSFE war an dem Verfahren als Drittpartei
  20. beteiligt. "Microsoft hat seine marktbeherrschende Positon ausgenutzt,
  21. um Wettbewerber vom Markt zu verdrängen", so Gerloff. "Die andauernde
  22. Weigerung des Unternehmens, sich an <a href="http://fsfe.org/activities/os/def.html">offene Standards</a> zu halten,
  23. führt dazu, daß viele Webseiten allein mit Internet Explorer
  24. funktionieren. Das benachteiligt Nutzer anderer Browser massiv."
  25. </p>
  26. <h2>Inteoperabilität</h2>
  27. <p>
  28. Die Europäische Kommission untersucht auch, wie Microsoft Wettbewerber
  29. daran hindert, ihre Programme mit den Desktop-Angeboten des
  30. Software-Monopolisten zusammen arbeiten zu lassen. Microsoft hat nun
  31. eine einseitige Verpflichtung angeboten. Doch diese Versprechen sind
  32. nutzlos für Freie Software-Entwickler, da sie die kommerzielle
  33. Verwendung der angebotenen Informationen verbieten.
  34. </p><p>
  35. FSFEs Rechtsanwalt, der Software-Spezialist Carlo Piana, sagt: "Die
  36. Versprechen bezüglich Patenten sind völlig unzureichend, da sie keine
  37. kommerzielle Nutzung erlauben. Dies schließt Freie Software-Programme
  38. aus, die in vielen Bereichen die wichtigste Konkurrenz zu Microsofts
  39. Angeboten darstellen. Statt dessen wird Microsoft Freie
  40. Software-Entwickler und ihre Kunden weiterhin mit dubiosen
  41. Patentdrohungen belästigen."
  42. </p><p>
  43. FSFE-Präsident Karsten Gerloff kommentiert: "Wir begrüßen die
  44. Entscheidung der EU-Kommission, das Interoperabilitäts-Verfahren gegen
  45. Microsoft weiterlaufen zu lassen und zu beobachten, ob Microsofts
  46. Versprechen wirklich den Wettbewerb fördern. Wir sind zuversichtlich,
  47. daß die Kommission eingreifen wird, wenn es keine Verbesserung für
  48. Freie Software gibt."
  49. </p>
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  51. </html>
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