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  2. <html newsdate="2015-11-09" type="newsletter">
  3. <head>
  4. <title>FSFE Newsletter – November 2015</title>
  5. </head>
  6. <body class="newsletter article" microformats="h-entry" id="nl-201511">
  7. <h1 class="p-name">FSFE Newsletter – November 2015</h1>
  8. <h2 id="fsfe-to-eu-think-global-go-free-software">FSFE zu EU: Denkt global, nutzt Freie Software!</h2>
  9. <p newsteaser="yes">Ende Oktober veröffentlichte die FSFE <a href="http://fsfe.org/activities/policy/eu/digital-single-market-comments.en.html">ihre Empfehlungen</a> zur
  10. Digitalen Binnenmarkt-Strategie (Digital Single Market) der Europäischen Kommission. Das ist
  11. ein Fahrplan für eine europäische Politik im digitalen
  12. Zeitalter, um Regulierungsbarrieren zwischen den 28 unterschiedlichen
  13. nationalen Märkten abzubauen. Im Speziellen hat die Kommission
  14. Ziele gesetzt, um die europäischen Industrien ins digitale Zeitalter zu
  15. begleiten, Standards für „die Cloud“, „das Internet der Dinge“ und
  16. Massendaten (Big Data) zu entwickeln und die digitale Bildung weiter
  17. auszubauen.</p>
  18. <p>
  19. Die FSFE ist der Überzeugung, dass Freie Software der EU helfen wird, die
  20. Ziele, die von der Kommission gesetzt wurden, zu erreichen. Es gibt jedoch
  21. noch einige Hindernisse, die die Entfesselung des vollen Potenzials Freier
  22. Software hindern. Dazu zählen uneinheitliche Ausnahmen zum Urheberrecht,
  23. Softwarepatente, unbeachtete Rechte von Nutzern,
  24. ihr eigenes Eigentum nach Belieben zu verändern, und die Gefahr von
  25. Patenten, die so allgemein sind, dass sie eigentlich (offene) Standards sein
  26. sollten. Wir bitten die EU-Gesetzgeber, unseren Empfehlungen zu folgen
  27. und diese Hürden im Weg von Freier Software abzuschaffen.</p>
  28. <h2 id="What-the-cloud-is-going-on">Was zur Wolke ist denn hier los?</h2>
  29. <p>Zum Digitalen Binnenmarkt hat die Kommission das Europäische Institut
  30. für Telekommunikationsnormen (ETSI) beauftragt, eine detaillierte Auflistung aller
  31. Standards und Normen zu erstellen, die benötigt werden, um die EU-Richtlinie
  32. für „die Cloud“ zu unterstützen. <a href="http://blogs.fsfe.org/polina/2015/10/15/what-the-cloud-is-going-on-in-etsi/">Ihr
  33. Co-Autor bloggte</a> über die verwirrenden Standpunkte zu Freier Software in
  34. dem Bericht.</p>
  35. <h2 id="fsfes-legislative-push-against-compulsory-routers-inches-forward-in-bundestag">Das
  36. Drängen der FSFE gegen den Routerzwang schreitet im Bundestag voran</h2>
  37. <p>Die FSFE stellte unseren Deutschlandkoordinator Max Mehl als Werkstudent an, um
  38. das Thema „Routerzwang“ zu bearbeiten. Gemeinsam mit neun anderen
  39. Verbänden aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft hat die Free Software
  40. Foundation Europe (FSFE) zahlreichen Bundestagsabgeordneten ein <a
  41. href="/news/2015/news-20151028-01.html">Schreiben zum
  42. Thema Routerzwang</a> geschickt. Kunden zu zwingen, einen vom Internetanbieter
  43. (ISP) vorgegebenen Router zu verwenden, zerstört den freien
  44. und fairen Wettbewerb der Hersteller. Zusätzlich schaden sie der Sicherheit,
  45. Privatsphäre und Unabhängigkeit der Kunden, die lieber ein anderes,
  46. sicheres Gerät vorziehen würden.</p>
  47. <p>Der Bundestag wird über das Thema im November beraten. Und trotz
  48. der einhelligen Meinungen von Experten, Verbraucherschützern und
  49. Politikern, die den Entwurf unterstützen, stellten sich einige Abgeordnete
  50. gegen ihn und haben technische inkonsistente Argumente von Internetanbietern
  51. und Netzwerkbetreibern übernommen.</p>
  52. <h2 id="remember-sony-rootkit-fsfe-does">Erinnern Sie sich an das Sony
  53. Rootkit? Die FSFE schon</h2>
  54. <p>Am 31. Oktober erinnerte die FSFE an den 10. Jahrestag des Sony Rootkit
  55. Fiaskos indem sie <a href="/activities/drm/sony-rootkit-fiasco.html">ins
  56. Gedächtnis ruft</a>, wie gefährlich digitale Einschränkungen für die Sicherheit
  57. der Nutzer sind. Die Freiheit, seine eigenen Geräte an die eigenen Bedürfnisse
  58. anzupassen und die generelle Fähigkeit, Computer als Universalmaschine zu
  59. verwenden, sind dadurch nicht minder gefährdet. Bevor der öffentliche Druck und
  60. diverse Gerichtsbeschlüsse eine Wiedergutmachung von Sony forderten, hatte
  61. das Rootkit schon die Computer der Nutzer befallen und ihre Gewohnheiten
  62. ausspioniert, Software von Drittanbietern blockiert, die Leistung der Computer
  63. beschnitten, Sicherheitslücken geöffnet und Daten zurück an Sony gesendet. Diesen
  64. Monat <a href="http://blogs.fsfe.org/asawritz/2015/11/04/sony-rootkit-still-making-headlines-10-years-later-2/">kontaktierte die FSFE</a> dutzende
  65. von Technik- und Sicherheitsjournalisten, um die Öffentlichkeit gemeinsam daran zu
  66. erinnern, ihre digitalen Freiheiten zu schützen und auf digitale Einschränkungen zu
  67. achten. Dieselben Einschränkungen, die Sony Zugriff auf Millionen von Computern
  68. und tausende Netzwerke gestatteten.</p>
  69. <h2 id="get-active">Werde aktiv</h2>
  70. <p>Da letzte Woche das 10jährige Jubiläum des Sony Rootkits war, nehmen
  71. Sie sich doch ein paar Minuten Zeit, um die Vorgänge von 2005 mit Ihren
  72. Freunden, Familie oder Kollegen, die davon noch nie gehört haben, zu
  73. diskutieren. Das Rootkit ist ein Paradebeispiel dafür, wie Firmen schädliche
  74. Einschränkungen in ihre Software einbauen, um die Besitzer ihrer eigenen
  75. Geräte einzuschränken.</p>
  76. <h2 id="fsfs-30th-birthday-finds-cake-birthday-wishes-and-swiss-press-coverage">Die
  77. FSF bekommt zum 30. Geburtstag einen Kuchen, beste Wünsche und einen Medienbericht
  78. in der schweizer Presse</h2>
  79. <p>Im Gegensatz zum Sony Rootkit Jubiläum gab es diesen Monat auch eine positive Ehrung.
  80. Am 3. Oktober 2015 feierte die Free Software Foundation Europe den
  81. <a href="https://wiki.fsfe.org/FSF30Birthday">30. Geburtstag der Free Software Foundation</a>
  82. mit leckeren Kuchen und vielen wunderbaren Geburtstagswünschen. Kurz darauf <a
  83. href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/computer/Politisch-denkende-Menschen-verstehen-das-Anliegen-der-freien-Software/story/18389205">sprach
  84. der Präsident der FSFE, Matthias Kirschner, ausführlich</a> mit der größten schweizer
  85. Zeitung über die FSFE und die Rolle von Freier Software in Politik und Wirtschaft. Das
  86. Interview von Matthias begleitet ein weiterer <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/ein-radikaler-kaempfer-fuer-die-freiheit-im-netz/story/18897017">Artikel
  87. über Richard Stallman und den Aktivismus für Freie Software</a>.</p>
  88. <h2 id="zurich-fellows-offer-free-software-computer">Züricher Fellows bieten Computer
  89. mit Freier Software an</h2>
  90. <p>Die Fellows in Zürich haben die
  91. <a href="https://blogs.fsfe.org/mmoeller/2015/10/07/libre-laptops/">„Freie Computer für Freie Menschen“</a>-Initiative
  92. in Leben gerufen. Dabei bieten sie Laptops an, die ausschließlich mit Freier Software
  93. laufen. Das beinhaltet auch alternative Firmware und ein freies BIOS, welches in den meisten
  94. Fällen proprietär ist und die Nutzer oftmals davon abhält, Freie Software zu installieren,
  95. die nicht vom Hersteller genehmigt wurde. Weil sie alte und gebrauchte Hardware
  96. wiederverwenden, tragen die Züricher Fellows auch zur Nachhaltigkeit bei.</p>
  97. <h2 id="freertc-mission-statement-for-skype-replacement">FreeRTC sucht Leitlinien für Skype-Ersatz</h2>
  98. <p>Das FreeRTC-Projekt der FSFE (Real Time Communications) nimmt Vorschläge
  99. zur Verbesserung ihrer Grundsätze entgegen. Das bestehende Ziel ist es, es so
  100. einfach wie möglich zu machen, andere Menschen anzurufen und Anrufe entgegen
  101. zu nehmen – nur mit Freier Software, Offenen Standards, der Freien Wahl des
  102. Dienstanbieters und das alles unter Einhaltung von ernstzunehmendem Datenschutz.
  103. <a href="https://lists.fsfe.org/mailman/listinfo/free-rtc">Abonnieren Sie die Mailingliste</a>,
  104. um der Diskussion zu folgen und Ihre Meinung mitzuteilen.</p>
  105. <h2 id="fsfe-executive-director-jonas-öberg-reflects-on-his-1999-meeting-with-richard-stallman">Der
  106. Geschäftsführer der FSFE, Jonas Öberg, erinnert sich an sein Treffen mit Richard Stallman im Jahre 1999 </h2>
  107. <p>Der Mitbegründer und Geschäftsführer der FSFE, Jonas Öberg, <a href="https://opensource.com/life/15/10/my-open-source-story-jonas-oberg">erinnert
  108. sich</a>, wie er in Kontakt mit Freier Software gekommen ist. Dabei nimmt er uns mit auf seine
  109. einflussreiche Reise als 22-jähriger nach Boston im Jahre 1999. Seine Geschichte
  110. beinhaltet Trips zum Technology Square in Boston, die Teilnahme an den Free Software
  111. Awards und dem Versprechen, „immer der Gemeinschaft treu zu bleiben“, das er
  112. Richard Stallman gab.</p>
  113. <h2 id="interview-with-apache-software-foundation-member-developer-and-mother-isabel-drost-fromm">Interview mit
  114. Apache Software Foundation Mitglied, Entwicklerin, und Mutter, Isabel Drost-Fromm</h2>
  115. <p>Am 13. Oktober, erinnerte Paul Boddie an den Ada Lovelace Day
  116. (den internationalen Tag der Frauen in Wissenschaft und Technologie), indem er die
  117. in Berlin lebende Freie Software-Unterstützerin Isabel Drost-Fromm
  118. <a href="http://blogs.fsfe.org/fellowship-interviews/?p=715">interviewte</a>.
  119. Ihre Unterhaltung drehte sich (natürlich) um technische Themen, aber auch um Ratschläge, wie man die Erwartungen der nächsten Generation von Hackern, Machern und Bastlern unterstützt und ihre Zuversicht stärkt.</p>
  120. <p>Mein Dank geht an alle <a href="/contribute/contribute.html">Ehrenamtlichen</a>,
  121. <a href="fellowship/ams/join.php?ams=join">Fellows</a> und
  122. <a href="/donate/thankgnus.html">Spender der FSFE,</a> die unsere Arbeit ermöglichen,</p>
  123. <p>Polina Malaja and Asa Ritz – <a href="/index.html">FSFE</a></p>
  124. </body>
  125. <sidebar promo="about-fsfe" />
  126. <date>
  127. <original content="2015-11-09" />
  128. </date>
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