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235 lines
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<title>FSFE Newsletter – Juli 2014</title>
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<h1 class="p-name">FSFE Newsletter – Juli 2014</h1>
<h2>Privatsphären-Café: E-Mail-Verschlüsselung als Hauptgericht!</h2>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie gehen mit Freunden in ein Café und anstelle
heißer und kalter Getränke stehen auf der Speisekarte Informationen
zur Sicherung digitaler Privatsphäre. Wie „https everywhere“ als
Vorspeise, „GnuPG E-Mail-Verschlüsselung“ als Hauptgericht und „tosdr.org“
(Information über Nutzungsbedingungen von Onlinediensten) zur Nachspeise.
Solche Cafés gibt es in den Niederlanden. Beim deutschsprachigen FSFE-Treffen
in Essen präsentierte Felix Stegerman, unser stellvertretender Koordinator der Niederlande,
seine Pläne zur Etablierung weiterer Privatsphären-Cafés und erklärte,
warum er denkt, dass es jetzt auch in unserer Gegend die richtige Zeit und
eine gute Gelegenheit für Freie Software ist.
</p>
<p>Das kommt daher, dass die meisten Leute, die in ein Privatsphären-Café gehen, bereits über
Themen wie Privatsphäre und Freiheit Bescheid wissen. Aber es gibt den
regionalen freiwilligen Helfern auch eine gute Gelegenheit, um über Freie Software
im Allgemeinen und über die Wichtigkeit des Einsatzes von Freier Software, wenn es
um Privatsphäre geht, zu sprechen. Zum Beispiel könnte man die Gäste fragen:
„Wer kontrolliert die Software?“ Lesen Sie auch<a
href="https://blogs.fsfe.org/flx/2014/07/01/workshop-on-privacy-and-free-software/">Felix’
Blogeintrag für mehr Details über die Cafés und die zukünftigen Pläne</a>.</p>
<h2>E-Mail Selbstverteidigung jetzt auch mehrsprachig</h2>
<p>Gutes Informationsmaterial über Verschlüsselung und Freie Software ist
entscheidend für die oben genannten Cafés. Glücklicherweise hat unsere
Schwesterorganisation, die FSF, einen <a href="https://emailselfdefense.fsf.org/">
E-Mail-Selbstverteidigungs-Leitfaden</a> veröffentlicht, den freiwillige
Helfer übersetzt haben. Die verfügbaren Sprachen sind: Englisch, Deutsch,
Portugiesisch, Französisch, Russisch, Türkisch, und Japanisch.
Der Leitfaden erläutert die Installation der nötigen Programme zur E-Mail-
Verschlüsselung unter GNU/Linux, MacOS und Microsoft Windows. Ebenso wird
das Generieren der Schlüssel, das Web of Trust und die Benutzung der
Programme erklärt. Alles was man dafür benötigt ist ein Computer mit
Internetverbindung, ein E-Mailkonto und etwa eine halbe Stunde Zeit. Wenn
Sie wissen wollen, wie man Informationen über die E-Mail-Selbstverteidigung
unter die Leute bringt, dann lesen Sie im Abschnitt „Werde aktiv“ nach.</p>
<h2>Was soll man statt WhatsApp und Threema nutzen?</h2>
<p>„Wie kann ich meine Emails verschlüsseln?“, war eine der am häufigsten
gestellten Fragen, die wir in den letzten Monaten erhalten haben. Dank des
E-Mail-Selbstverteidigungs-Leitfadens haben wir eine gute Antwort. Eine
andere Frage über Verschlüsselung und Privatsphäre war: „Gibt es eine
sichere und Freie WhatsApp Alternative?“</p>
<p>WhatsApp ist ein Sofortnachrichtenprogamm für Smartphones. Es erlaubt dem
Nutzer, gratis (Text-)Nachrichten zu verschicken. Nachdem WhatsApp kürzlich von
Facebook gekauft wurde und in Anbetracht der NSA-Enthüllungen, suchen viele
Nutzer von WhatsApp nach sicheren und vertrauenswürdigen Alternativen.</p>
<p>Weil das so viele Leute betrifft, möchten wir von der Free Software
Foundation Europe gerne eine Alternative bewerben, die die Freiheit
und Privatsphäre der Nutzer respektiert. Daher haben wir beschlossen,
Nachforschungen anzustellen und einen Workshop zu WhatsApp-Alternativen
an unserem letzten FSFE-Treffen in Essen zu halten. Hannes Hauswedell
und Torsten Grote <a
href="http://freedom-blog.net/2014/06/what-to-use-instead-of-whatsapp-and-threema/">
haben die Ergebnisse zusammengefasst</a>.</p>
<h2>Etwas gänzlich anderes</h2>
<ul>
<li>Aktivitäten der regionalen Gruppen: Beim <a
href="https://blogs.fsfe.org/franz.gratzer/2014/06/11/booth-on-the-vegan-summer-festival-in-vienna-2014/">
Veganen Sommerfest in Wien, der Veganmania,</a> sowie beim <a
href="http://www.softmetz.de/2014/06/14/freie-software-offene-standards-und-freie-inhalte-beim-ersten-corso-leopold-2014/">
Corso Leopold in München</a> war die FSFE mit professionellen Ständen vertreten. Beim Freie
Software Treffen in Athen diskutierte die regionale FSFE Gruppe, wie man sich einen eigenen
Heim-Server aufbaut. Nikos Roussos hat das am Beispiel <a
href="http://www.roussos.cc/2014/06/23/fedora-beaglebone-black/">
Fedora und Beagle Bone Black dokumentiert</a>. Unsere Frankfurter Freiheitskämpfer haben sich auf
das <a
href="https://blogs.fsfe.org/guido/2014/06/report-from-fellowship-meeting-in-frankfurt-june-4/">Thema Kryptografie
konzentriert</a> und Hugo Roy, der Koordinator der FSFE Gruppe in Paris, hielt einen <a
href="https://blogs.fsfe.org/hugo/2014/05/talk-about-the-fsfe-ubuntu-party-2014/">
Vortrag auf der dortigen Ubuntu Party</a>.</li>
<li>„Freie Software braucht eine starke Gemeinschaft. Wenn es uns nicht gelingt, diejenigen, die bereit sind für
Freie Software zu arbeiten, anzusprechen, schießen wir uns selbst in den Fuß.“ <a
href="https://blogs.fsfe.org/gerloff/2014/06/06/four-social-rules-for-a-no-asshole-zone/"> schrieb Karsten Gerloff in
seinem Blog-Post „Vier soziale Regeln für eine ‚Arschloch-Freie-Zone‘“</a>. Unsere regionalen Gruppenkoordinatoren
führten eine ähnliche Diskussion und erstellten <a href="https://public.pad.fsfe.org/p/CodeOfConduct">einen
Verhaltenskodex für FSFE-Diskussionen</a>. Auf dem Pad sind wir an Ihrem Feedback interessiert.</li>
<li>Die Freie Software Gemeinschaft hat jetzt 33 Unterstützer im Europäischen Parlament. Jeder
von ihnen <a href="/news/2014/news-20140528-01.html"> unterschrieb den Free Sofware Pact
für die EU-Wahlen </a>, und wir sind uns sicher, dass es Zeiten geben wird, in denen wir sie an ihr Versprechen
erinnern und wir sie auffordern werden, unser Anliegen zu unterstützen </li>
<li>Unser Präsident, Karsten Gerloff, <a
href="https://blogs.fsfe.org/gerloff/2014/06/30/talking-to-the-church-about-free-software/">hielt eine
Grundsatzrede bei der europäisch-christlichen Internet Konferenz </a>. Im Anschluss an die Rede wurde er
von einem Pastor gebeten, dessen <a
href="https://blogs.fsfe.org/gerloff/2014/06/30/free-software-in-the-church-from-principles-to-practice/">Entwurf
zur Migration hin zu Freier Software für seine Gemeinde zu kommentieren</a>, was er freilich tat.</li>
<li>Vom 7. bis 8. Juni organisierte die Fundația Ceata, eine assoziierte Organisation der FSFE, den zweiten Coliberator
in Bukarest. Beim ersten Mal hielt der Präsident der FSFE, Karsten Gerloff, eine Rede. Dieses Mal war es Richard
Stallman, der Präsident der FSF. Die ersten Mitschnitte der Vorträge sind bereits auf der <a
href="http://coliberator.ro/">Webseite der Konferenz veröffentlicht worden</a>.</li>
<li>Guido Arnold stellt die <a
href="https://blogs.fsfe.org/guido/2014/06/free-software-in-education-news-may/">Nachrichten
über Freie Software in der Bildung für Mai 2014 zur Verfügung</a>.</li>
<li>Öffentliche Verwaltung: Joinup berichtet über <a
href="https://joinup.ec.europa.eu/community/osor/news/london-complex-proprietary-licences-encourage-open-source">
die vermehrte Nutzung von Freier Software im Verwaltungsgebiet Greater-London</a>. Das ist bedingt
durch die Komplexität von proprietären Softwarelizenzen. Ebenso hat das <a
href="https://joinup.ec.europa.eu/community/osor/news/extremadura-health-care-has-switched-open-source">
Gesundheitswesen vom spanischen Extremadura auf Freie Software umgesattelt</a>. <a
href="https://joinup.ec.europa.eu/community/osor/news/leipzig-switching-open-source-office-suites">
Leipzig migrierte bis jetzt 2792 der 4300 Arbeitsplätze in der Stadtverwaltung auf Apache OpenOffice
und LibreOffice</a>. Sie erwarten, dass „sich in den ersten fünf Jahren die Kosten der Umstellung
auf Freie Software durch die Einsparung von Kosten für die Mitarbeiterschulungen für neue proprietäre
Programme wieder decken.“</li>
<li>
Vom <a href="https://planet.fsfe.org">FSFE Planet</a>, der Sammlung von
Blogeinträgen zur FSFE:
</li>
<ul>
<li>Mehr weibliche Sprecher bei der Konferenz sowie Geldautomaten, die mit GNU/Linux laufen.
Torsten hielt eine <a href="http://blog.grobox.de/2014/liberte-seu-android-at-fisl15/">Rede über
Free Your Android bei der FISL in Brasilien</a>.
</li>
<li>Unter dem Motto „Deine Daten bei Geheimdiensten“ veranstaltet die Humanistische Union
(HU) eine „Blogparade“, indem sie Organisationen darum bat, einen Blogpost beizusteuern.
Erik Albers schrieb einen <a href="https://blogs.fsfe.org/eal/2014/06/20/verschluesselung-mit-freier-software/">
Blogeintrag über „Schutz vor Überwachung durch Verschlüsselung mit Freier Software“</a>.</li>
<li>Die Randa Treffen, das sind Entwicklertreffen, um KDE zu verbessern, benötigen für dieses Jahr
noch Unterstützung. <a href="http://www.kde.org/fundraisers/randameetings2014/index.php">
Mario Fux bittet jeden, diese Nachricht zu verbreiten, mitzuhelfen, etwas zu spenden und/oder
sie irgendwie zu unterstützen</a>.</li>
<li>Hugo Roy zählt <a href="http://hroy.eu/tips/awesome-tools/">wenig bekannte,
aber fantastische Werkzeuge auf, die er nutzt</a>.</li>
<li>Bdale Garbee schrieb über <a
href="http://www.gag.com/bdale/blog/posts/TeleGPS_v1.0.html">
TeleGPS, ein einfach zu benutzendes Mini-Board rein zur Positionsbestimmung per GPS</a>.</li>
<li>Fotografie: Hannes begann damit, ein <a
href="https://blogs.fsfe.org/h2/2014/07/01/photo-of-the-month-2014-07/">
Foto des Monats zu veröffentlichen</a>, das mit der Freien Software Darktable
bearbeitet wurde. Paul Boddie erklärt, wie er die <a href="https://blogs.fsfe.org/pboddie/?p=784">
Bildvorschau von digiKam aufgepeppt</a> hat.</li>
<li>Björn Schießle beschreibt die <a
href="http://blog.schiessle.org/2014/06/10/combine-claws-mail-with-todo-txt/">
Integration der ToDo-Listen Software „ToDo.txt“ in Claws Mail</a>.</li>
<li>Sam Tuke, früherer Mitarbeiter der FSFE, erklärt, wie man mehrere <a
href="http://samtuke.com/2014/06/backup-multiple-email-accounts-automatically-on-linux/">
E-Mailkonten mit GNU/Linux automatisch sichert</a>.</li>
</ul>
</ul>
<h2>Werde aktiv: Verbreiten Sie den E-Mail-Selbstverteidigungs-Leitfaden!</h2>
<p><a href="https://emailselfdefense.fsf.org/">Der Leitfaden der FSF zur E-Mail-
Selbstverteidigung</a> und die zugehörige <a
href="https://emailselfdefense.fsf.org/en/infographic.html">Infografik</a> sind gute
Materialien, um Email-Verschlüsselung einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Seit einiger Zeit <a
href="/contribute/spreadtheword.html#promo-material">verschickt die FSFE bereits
Informationsmaterial an Aktivisten</a>. Neben grundsätzlichen Informationen über
Freie Software, Offene Standards, Digitale Rechte Minderung oder F-Droid möchten
wir auch diese Infografik in Zukunft verteilen.</p>
<p>Bevor wir eine größere Auflage drucken und an unsere <a
href="/about/localteams.html">regionalen Gruppen</a> und andere Aktivisten in Europa
schicken, würden wir diese Infografik gerne bei Freunden, Familie und Kollegen testen.
Versuchen Sie herauszufinden, ob sie Probleme beim Verständnis einiger Teile haben
und nutzen Sie <a href="/contact/community.html">unsere öffentliche
Diskussionslisten</a>, sodass wir – zusammen mit unserer Schwesterorganisation –
die Grafiken falls nötig entsprechend verbessern können.</p>
<p>Mein Dank geht an alle <a href="/contribute/contribute.html">freiwilligen Helfer</a>,
<a href="https://my.fsfe.org/donate">Fellows</a> und
<a href="/donate/thankgnus.html">Spender der FSFE,</a> die unsere Arbeit ermöglichen,<br/>
<a href="/about/people/kirschner">Matthias Kirschner</a><a href="/index.html">FSFE</a></p>
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</body>
<sidebar promo="about-fsfe"><!--
<h3>FSFE Nachrichten</h3>
<ul>
<li><a href="/news/">Pressemitteilungen</a></li>
<li><a href="/news/newsletter.html">Newsletterarchiv</a></li>
<li><a href="/events/">Anstehende Veranstaltungen</a></li>
<li><a href="https://planet.fsfe.org/">Sammlung von Blogs</a></li>
<li><a href="/contact/community.html">Diskussionen über Freie Software </a></li>
</ul>
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<original content="2014-07-04" />
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