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<title>FSFE wählt neuen Präsidenten und Vize-Präsidenten</title>
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<h1>FSFE wählt neuen Präsidenten und Vize-Präsidenten</h1>
<p>Matthias Kirschner ist neuer Präsident und Alessandro Rubini
neuer Vizepräsident der FSFE. Beide wurden letzte Woche in Bukarest bei der
Hauptversammlung der FSFE gewählt. Reinhard Müller wurde als Finanzleiter
wiedergewählt. Alle drei werden ihre Positionen innerhalb der FSFE für die
nächsten zwei Jahre bekleiden.</p>
<p>Matthias Kirschner ist seit 2009 bei der FSFE angestellt. 1999 begann er
GNU/Linux zu nutzen und erkannte, dass Software in allen Bereichen unseres
Lebens tief verwurzelt ist. Matthias ist davon überzeugt, dass diese Technik
unsere Gesellschaft nicht einschränken, sondern bestärken
muss. Während seines Studiums der Politik- und Verwaltungswissenschaft
überzeugte er die FSFE im Jahr 2004, ihn als den allerersten Praktikannten der
FSFE einzustellen. Seither unterstützt er Organisationen, Unternehmen und
Öffentliche Verwaltungen dabei, dass sie von Freier Software profitieren können
und er erklärt, wie die grundlegenden Rechte von Freier Software -- das Recht
sie zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern -- die
Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit oder die Privatsphäre fördern.</p>
<p>Matthias verbringt gerne viel Zeit mit seinem kleinen Sohn. In seiner
Freizeit assistiert er bei Erste-Hilfe-Outdoor-Seminaren, mag Comics wie XKCD und
Transmetropolitan, Monty Python und Die Ärzte.</p>
<p>Alessandro Rubini ist Elektroingenieur und promovierter Informatiker. Er
installierte Linux 0.99.14, ist ein aktiver Freier-Software-Nutzer und
-Entwickler und Autor des Buchs "Linux Device Drivers". Nach seiner Promotion
verließ er die Universtität, da er nicht nur wissenschaftliche Artikel
schreiben wollte. Er arbeitet jetzt als unabhängiger Berater im Bereich
industrielle Nutzung von GNU/Linux; hauptsächlich für Gerätetreiber und
eingebettete Systeme sowie Microcontroller und PCB Konstruktionen. Kürzlich
arbeitete Alessandro beim CERN im "White Rabbit" Projekt, welches die
Weniger-als-Nanosekunden-Synchronisation von I/O Karten zum Ziel hatte. Er
arbeitet gerne für das CERN, da dieses alle Arbeitergebnisse als Freie Software
und Freie Hardware veröffentlicht.</p>
<p>Alessandro war bereits von 2001 bis 2006 Mitglied der Free Software
Foundation Europe und trat der FSFE kürzlich erneut bei. Er ist überzeugt, dass
die FSFE der richtige Platz für eine förderliche und konstruktive Diskussion
zu Freier Software ist. Neben seinem Ehrenamt in der FSFE und anderen
Freie-Software-Organisationen ist er ein aktiver Pfadfinder, fährt gerne
Fahrrad, ist Vater von zwei Kindern und hört Weißes Rauschen während seiner
Arbeit.</p>
<blockquote><p>"Ich freue mich Matthias und Alessandro in ihren neuen Rolle
willkommen heißen zu können", sagt Jonas Öberg, Geschäftsführer der FSFE.
"Beide haben die Organisation bereits in ihrer jetzigen Form bedeutend
geprägt und ich freue mich auf ihre Expertise, die beide einbringen werden,
um Nutzerinnen und Nutzer darin zu befähigen, Technik zu
kontrollieren."</p></blockquote>
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