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  2. <html newsdate="2010-10-18">
  3. <version>1</version>
  4. <head>
  5. <title>2286 öffentliche Webseiten machen Werbung für unfreie Software</title>
  6. </head>
  7. <body>
  8. <h1>2286 öffentliche Webseiten machen Werbung für unfreie Software</h1>
  9. <!--@ translators : please do not translate the comments, they will help me integrate the figures. Thx, maelle-->
  10. <p>
  11. Im Rahmen der Kampagne
  12. <a href="/activities/pdfreaders/pdfreaders.html">pdfreaders.org</a>
  13. der Free Software Foundation Europe haben Freie-Software-Aktivisten
  14. aus 41 Ländern 2286 Einrichtungen
  15. des öffentlichen Sektors gemeldet, die auf ihren Websites Werbung für
  16. unfreie PDF-Betrachter machen. Die FSFE wird sich nun mit diesen Einrichtungen
  17. in Verbindung setzen und versuchen, bis zum Ende des Jahres so viel Werbung
  18. für unfreie PDF-Betrachter wie möglich entfernen zu lassen. Der Fortschritt
  19. wird auf der <a
  20. href="/activities/pdfreaders/buglist.html">Liste der gemeldeten
  21. Einrichtungen</a> dokumentiert werden.</p>
  22. <p>
  23. „Öffentliche Einrichtungen handeln richtig, wenn sie versuchen, die
  24. Dinge für ihre Bürger leicht zu machen, indem sie erklären, wie man
  25. Dateien auf ihren Websites öffnet. Aber mit der Werbung für unfreie
  26. Software erweisen sie den Bürgern einen schlechten Dienst“, so Karsten
  27. Gerloff, Präsident der Free Software Foundation Europe. „Demokratische
  28. Regierungen sollten uns Freiheit geben und nicht in die Abhängigkeit von
  29. einem einzelnen Software-Anbieter treiben.“</p>
  30. <p>Die meisten Versionen des PDF-Dateiformats sind ein
  31. <a href="/activities/os/os.html">Offener Standard</a>, aber die beworbenen
  32. PDF-Betrachter sind proprietär. Diese Werbung hilft einem einzelnen Unternehmen
  33. dabei, einen Markennamen für unfreie Software aufzubauen. Der öffentliche
  34. Sektor wird zum Vertriebskanal für dieses Unternehmen und dessen Produkte,
  35. was es den <a href="http://www.pdfreaders.org">auf Freier Software
  36. basierenden PDF-Betrachtern</a> erschwert, einen größeren Marktanteil zu erlangen.</p>
  37. <p>„Offen gesagt sind wir über die Menge an Rückmeldungen überrascht“, so
  38. Matthias Kirschner, Fellowship-Koordinator der FSFE. „Die Anzahl der
  39. Meldungen, die wir erhalten haben, zeigt, dass das Problem auf allen
  40. Ebenen des öffentlichen Sektors verbreitet ist.“ In nur vier Wochen haben
  41. Hunderte von Aktivisten aus 41
  42. Ländern 2286 <a href="/news/2010/news-20100913-01.html">Werbungen für unfreie
  43. Software an die FSFE gemeldet</a>. Darüber hinaus haben bereits
  44. 37 Organisationen,
  45. 45 Unternehmen und
  46. 1418 Einzelpersonen die Petition der FSFE
  47. unterschrieben, die öffentliche Einrichtungen dazu auffordert, Werbung für
  48. unfreie Software von ihren Websites zu entfernen. „Dies zeigt, wie viele
  49. Menschen in Europa Software-Freiheit für wichtig halten und dazu bereit
  50. sind, aktiv zu werden, um dem öffentlichen Sektor bei der Beseitigung
  51. der problematischen Werbung zu helfen“, fährt Kirschner fort.</p>
  52. <p>Die FSFE fordert öffentlichen Einrichtungen auf, Werbung für unfreie
  53. Software von ihren Websites zu entfernen, oder zumindest die Websites
  54. dahingehend zu ändern, dass
  55. <a href="/about/basics/freesoftware.html">Freie Software</a> nicht mehr
  56. diskriminiert wird. Im Februar 2009 wurde von
  57. <a href="https://my.fsfe.org/donate">Fellows der FSFE</a> der Aufbau
  58. von <a href="http://pdfreaders.org/">pdfreaders.org</a> begonnen, einer
  59. Website, die auf Freier Software basierende PDF-Betrachter für alle wichtigen
  60. Betriebssysteme auflistet. Die Website enthält auch Empfehlungen, die eine
  61. Reihe von praktischen Gesichtspunkten berücksichtigen, wie die Integration
  62. mit dem Betriebssystem und die Einfachheit der Installation.</p>
  63. </body>
  64. <translator>Markus Enzenberger</translator>
  65. </html>
  66. <!--
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