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  2. <html newsdate="2010-09-07">
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  5. <title>EU-Umfrage zu Freier Software und Standards: Sorgen Sie dafür,
  6. dass Ihre Stimme gehört wird!</title>
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  8. <body>
  9. <h1>EU-Umfrage zu Freier Software und Standards: Sorgen Sie dafür, dass Ihre
  10. Stimme gehört wird!</h1>
  11. <p>Die Free Software Foundation Europe ruft europäische
  12. Freie-Software-Unternehmen dazu auf, an einer Umfrage über ihre Einstellung
  13. zur Aufnahme von Patenten in Industriestandards teilzunehmen.</p>
  14. <p>Diese <a href="
  15. http://projects.isi.tu-berlin.de/ipr/eso/survey.php">Umfrage</a> (englisch) ist
  16. ein entscheidender Bestandteil einer
  17. <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/policies/european-standards/standardisation-policy/policy-activities/intellectual-property-rights/index_en.htm">Studie</a>
  18. (englisch), die eine wichtige Rolle bei der Reform der Standardisierungs-Strategie
  19. der Europäischen Kommission spielen wird. Sie läuft bis zum 17. September.</p>
  20. <p>Ein wichtiges Thema der Umfrage ist, ob Patente, die Standards abdecken,
  21. kostenlos lizensiert werden sollen (so die Haltung des
  22. <a href="http://www.w3.org/">W3C</a>) oder ob sie stattdessen nach sogenannten
  23. „fairen, angemessenen und nicht diskriminierenden Bedingungen“
  24. (englisch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/FRAND">FRAND</a>)
  25. lizensiert werden sollen.
  26. </p>
  27. <p>FRAND ist eine irreführende Bezeichnung, da die Bedingungen weder fair, noch
  28. angemessen sind – nicht für Freie Software und nicht für irgendjemand sonst mit
  29. Ausnahme des kleinen Kreises der allergrößten Unternehmen am Software-Markt.</p>
  30. <p>Der Präsident der FSFE Karsten Gerloff sagt: „Für Freie-Software-Unternehmen
  31. sind diese Bedingungen desaströs und diskriminierend bis hin zum Ausschluss aus
  32. dem Markt. Sie verlangen, dass für jede Kopie eine Lizenzgebühr gezahlt wird, was
  33. es unmöglich macht, ein Programm als Freie Software zu vertreiben – ein
  34. offensichtlicher Unsinn.“</p>
  35. <p>Es ist von entscheidender Bedeutung, dass so viele Freie-Software-Unternehmen
  36. wie möglich an dieser Umfrage teilnehmen, sodass ihre Ansichten wahrgenommen
  37. werden und in die Studie mit einfließen. Leider geht die Studie stillschweigend
  38. davon aus, dass nur große Unternehmen teilnehmen, die eigene ‚Angestellte zuständig
  39. für Standardisierung‘ besitzen. Das macht es umso wichtiger, dass sich die
  40. Freie-Software-Unternehmen in Europa Gehör verschaffen.</p>
  41. <p>„Wir müssen sicherstellen, dass die in dieser Studie gesammelten Daten die
  42. wirklichen Bedürfnisse der europäischen Unternehmen widerspiegeln“, so Karsten
  43. Gerloff. „Lassen Sie nicht zu, dass unsere gemeinsamen Interessen
  44. ignoriert werden!“</p>
  45. </body>
  46. <tags>
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  49. </tags>
  50. <translator>Markus Enzenberger</translator>
  51. </html>