1 FSFE-Newsletter - Juni 2016

FSFE-Newsletter - Juni 2016

FSFE unterzeichnet das Schreiben zu Netzneutralität

Zusammen mit 72 Organisationen hat die FSFE das Schreiben an die Regulierungsbehörden für Telekommunikation in der EU unterzeichnet, das sich für starke Netzneutralitäts-Regeln bei den andauernden Verhandlungen über Richtlinien für die Umsetzung der kürzlich verabschiedeten EU-Richtlinie 2015/2020 einsetzt. Die Richtlinie bildet eine Grundlage für starke Netzneutralität und die FSFE fordert zusammen mit Organisationen aus der ganzen Welt das Gremium Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation (GEREK) und die nationalen Regulierungsbehörden auf, die Regeln der Richtlinie durchzusetzen und starke Regeln für Netzneutralität in Europa aufzustellen.

Von Missverständnissen bei Freier Software bis zu Software am CERN - die FSFE ist bei Veranstaltungen aktiv

Der letzte Monat war voller Events und Vorträge, wobei FSFE-Mitarbeiter und Teammitglieder bei verschiedenen Ereignissen anwesend waren. Vorträge und Präsentationen machen einen großen Teil unserer Arbeit aus, um unsere Botschaft an Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu vermitteln.

Der Präsident der FSFE, Matthias Kirschner, hielt auf der Re:publica TEN einen kurzen Vortrag darüber, wie man Missverständnisse über Freie Software aufklären kann. Er nahm zudem als Sprecher an der kroatischen Konferenz für GNU/Linux-Nutzer DORS / CLUC in Zagreb, Kroatien teil, wo er eine Eröffnungsrede zum Thema „Der lange Weg um Menschen beim selbstbestimmten Umgang mit Technik zu unterstützen“ hielt.

Während der "foss-north"-Konferenz in Göteborg, Schweden, präsentierte der Vizepräsident der FSFE, Alessandro Rubini, den Vortrag „Zeit in Software und Hardware - wie Zeit im Linux-Kernel und dem White-Rabbit-Netzwerk im CERN gehandhabt wird“, und der Geschäftsführer der FSFE, Jonas Öberg, hielt einen Vortrag über den „Stand Freier Software in Europa (und anderswo)“.

Der Deutschland-Koordinator Max Mehl hielt einen Vortrag über die EU Funkabschottungs-Richtlinie auf der Wireless Battle of the Mesh v9 in Porto, Portugal, und unsere Co-Autorin Polina Malaja präsentierte einen Überblick über das gleiche Thema während des Freifunk-Wireless-Community-Wochenendes 2016 in Berlin, Deutschland.

Und nicht zuletzt hielt der FSFE-Koordinator für Österreich, Peter Bubestinger, einen Vortrag über Freie Software an Schulen auf der Open-Source-Konferenz Albanien, OSCAL.

Aus der Gemeinschaft

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Die Blog-Plattform der FSFE ist ein Dienst, den wir für unsere Unterstützer betreiben, damit sie einen Ort haben, um über ihre Erlebnisse mit Freier Software und ihre Arbeit für die FSFE schreiben zu können. Seit einiger Zeit ist der Dienst in schlechtem Zustand und benötigt dringend ein Upgrade. Dank unserer wunderbaren Ehrenamtlichen, die bereits aktiv wurden und ihre Hilfe bei der Wartung der Plattform angeboten haben, wird der Dienst erhalten bleiben.

Wenn du Interesse daran hast, bei der Blog-Plattform mitzuhelfen, melde dich bei unserem Blog-Team unter blog-hackers (at) lists.fsfe.org.

Gute Nachrichten zu Freier Software

Die ungarische Regierung hat eine Verordnung veröffentlicht, die Freie Software und Freie Standards in der öffentlichen Verwaltung fördert. Das Innenministerium des Landes muss nun ein zentrales Lizenzregister für Software im öffentlichen Sektor einrichten und jährlich Bericht über die Fortschritte bei der Verwendung Freier Software und Offener Standards erstatten. Währenddessen hat Frankreich die Kompatibilitäts-Richtlinien überarbeitet, die ab sofort ODF als Standard-Kommunikations-Format zwischen öffentlicher Verwaltung und Bürgern empfehlen. Die schwedische Sozialversicherungskasse (Försäkringskassan) verfolgt laut der geplanten überabeiteten Fassung des Strategieplans, der im Juni veröffentlich werden soll, unbeirrt ihre Strategie für den Einsatz Freier Software und für die Pflege der freien Lösungen, die dort eingesetzt werden . Die Sozialversicherungskasse argumentiert, dass Freie Software den Wert der IT maximiert, weil sie es ermöglicht, die verfügbaren Mittel effizient zu verwenden.

Danke an alle Freiwilligen , Fellows und Unternehmensspender, die unsere Arbeit ermöglichen,

Ihre Autoren Polina Malaja und Erik Albers, FSFE

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