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2009-09-28 Martin Gollowitzer <gollo@fsfe.org>

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allerdings wurde dieser Begriff nie näher erörtert.</p>
<p>Am Mittwoch, den 19. November 2008, trafen beide Debatten in Brüssel
in einer Tagung mit dem Titel „<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr_en.htm">
in einer Tagung mit dem Titel
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/itemshortdetail.cfm?item_id=3371">
‚Geistige Eigentumsrechte‘ in der IKT-Standardisierung</a>“ (IKT =
Informations- und Kommunikationstechnologie, [Anm. d. Übers.])
zusammen, obwohl „Patente in der IKT-Standardisierung“ ein
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<p>Die grundsätzlich unterschiedlichen Ziele von Patenten und Standards
tauchten in dieser Auseinandersetzung mehrfach auf, z.B. in der Rede
von Karsten Meinhold, Präsident des ETSI IPR Sonderkomitees, <a
href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/21meinhold_en.pdf">der sie so zusammenfasste</a>:
href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3635&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">
der sie so zusammenfasste</a>:
<em>„‚Geistige Eigentumsrechte‘ und Standards dienen verschiedenen
Zielen: ‚Geistige Eigentumsrechte‘ sind für privaten ausschließlichen
Nutzen bestimmt, Standards sind für öffentlichen, gemeinschaftlichen
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jedoch das andere seiner Funktion. Standards versuchen Monopolen
entgegenzuwirken, Patente aber errichten sie. Oder, wie es Tomoko
Miyamoto, Oberste Anwältin der Patentrechtsabteilung der World
Intellectual Property Organization (WIPO) in <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/14miyamoto_en.pdf">ihrer Präsentation</a> sagte: Patentdickicht und
Intellectual Property Organization (WIPO) in
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3633&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">
ihrer Präsentation</a> sagte: Patentdickicht und
„Patentüberfälle“ können aus bestimmten Formen rechtmäßiger Ausnutzung der
von Patenten gewährten ausschließlichen Rechte entstehen.</p>
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Allgemeinen kein Mitspracherecht über die Akzeptabilität der
Bedingungen.</p>
<p>Ein anderes Problem der Vorab-Offenlegung ist die schwierige Durchsetzung, wie Suzanne Michel, Stellvertretende Direktorin des Amtes für Richtlinien und Koordination der US-Bundeshandelskommission (FTC) <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/12michel_en.pdf">in ihrer Präsentation darlegte</a>. Die FTC hat herausgefunden, dass <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Rambus&amp;oldid=251605519">Rambus Incorporated</a> den Standardisierungstreffen des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/JEDEC">Joint Electron
<p>Ein anderes Problem der Vorab-Offenlegung ist die schwierige Durchsetzung,
wie Suzanne Michel, Stellvertretende Direktorin des Amtes für Richtlinien
und Koordination der US-Bundeshandelskommission (FTC)
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3631&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">
in ihrer Präsentation darlegte</a>. Die FTC hat herausgefunden, dass
<a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Rambus&amp;oldid=251605519">
Rambus Incorporated</a> den Standardisierungstreffen des
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/JEDEC">Joint Electron
Device Engineering Council (JEDEC)</a> beigetreten ist und an ihnen
teilgenommen hat, um ihre Patentklageschriften zu ändern, um
Technologien abzudecken, die zur Diskussion zur Aufnahme in
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ausgelöst hat, was Charles Schulz von Ars Aperta als RAND
zusammenfasste, was sich auf “RANDom licensing at the sight of
competitors” (dt. etwa „willkürliche Lizenzierung bei Erscheinen eines
Mitbewerbers”) bezieht. In <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/25schulz_en.pdf">seiner Präsentation</a> legte Schulz auch dar, dass
Mitbewerbers”) bezieht. In
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3639&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">
seiner Präsentation</a> legte Schulz auch dar, dass
(F)RAND-Begriffe Freie Software diskriminiere. Sogar mit
gebührenfreien RAND-Begriffen, den sog. RF-en-RAND (“Royalty Free on
RAND”), RAND-RF (“RAND Royalty Free”) oder RAND-Z (“RAND with Zero
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die 2010 <a href="http://www.flossimpact.eu/">voraussichtlich</a> 32%
aller IT-Dienstleistungen und 4% des BIP umfassen wird.</p>
<p>In <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/32marasco_en.pdf">ihrer Präsentation</a> betont Amy Marasco,
<p>In <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3641&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">
ihrer Präsentation</a> betont Amy Marasco,
Generaldirektorin der Standards-Strategie von Microsoft, dass sie
Freie Software nicht als Geschäftsmodell ansieht. Das ist in genau
demselben Ausmaß wahr, dass proprietäre Software selbst kein
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<p>Gute Patentrecherche kostet rund 100.000 EUR pro Fall, gemäß Rigo
Wenning, Rechtsbeistand und Patentrichtlinienteamkontakt des
W3C/ERCIM, der über „<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/22wenning_en.pdf">Standards, Patente und die Dynamik der Innovation
W3C/ERCIM, der über
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3636&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">
Standards, Patente und die Dynamik der Innovation
im Web</a>“ referierte. Das W3C ist in der Tat die einzige „Standards
setzende Organisation“ (SSO), die eine ausreichende Patentrichtlinie
für ihre Standards hat, um alle legitimen Geschäftsmodelle zu fassen.
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Patentforschungskosten unerschwinglich. Sogar für große Firmen sind
diese Kosten, die ja nur einer der Kostenfaktoren sind, beachtlich.
Noch mehr Schaden kann aber durch gerichtliche Verfügungen gegen ein
Produkt oder Behauptungen über Schäden erzeugt werden. In seiner <a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/41burt_en.pdf">Präsentation über IBMs „SoftIP“-</a>Konzept führt
Produkt oder Behauptungen über Schäden erzeugt werden. In seiner
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3646&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">>
Präsentation über IBMs „SoftIP“-</a>Konzept führt
Roger Burt, Oberster Anwalt von IBM Europa, das Problem mit einem
Zitat von einer Stellungnahme der BSA et al. aus dem Prozess eBay gegen MercExchange vor.
Das Zitat fasst das Problem der Großindustrie ziemlich gut zusammen:
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<p>Ein anderer Versuch, um Patentgebühren sogar für die größten
Unternehmen nicht zu hoch werden zu lassen, wurde von Tim Frain,
Direktor für Regulationsangelegenheiten „geistigen Eigentums“ bei
Nokia, in seiner Präsentation über das „<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/43frain_en.pdf">Optimale FRAND-Verfahren</a>“ vorgestellt. Frain
Nokia, in seiner Präsentation über das
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3646&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">
Optimale FRAND-Verfahren</a>“ vorgestellt. Frain
plädiert für ein System, das auf „aufsummierten vernünftigen Bedingungen“
und „Proportionalität“ (ART+P) beruht.</p>
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Direktor der Abteilung für WTO-Belange der Abteilung für technische
Regulierung des Chinesischen Handelsministeriums, der die Frage von
öffentlichem vs. privatem Nutzen in seiner Präsentation mit dem Titel
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/ict/policy/standards/ws08ipr/presentations/13baisheng_en.pdf">Das Finden der richtigen Ausgewogenheit zwischen
<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&amp;doc_id=3632&amp;userservice_id=1&amp;request.id=0">
Das Finden der richtigen Ausgewogenheit zwischen
öffentlichen und privaten Interessen des ‚geistigen Eigentums‘ in der
IKT-Standardisierung</a>“ aufwarf.</p>


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